Hecken- und Ziersträucherschnitt

Hecken und Sträucher werden aus verschiedener Veranlassung gepflanzt, nämlich um
  • Sichtschutz vor Nachbarn und Passanten zu ermöglichen
  • Haus und Garten vor starkem Wind zu schützen
  • Grenzen zum Nachbargründstück abzustecken
  • Straßenlärm zu reduzieren
  • Beete und Rabatten einzufassen
  • Sichtblenden zu schaffen, um unansehnliche Aussicht zu kaschieren

Schon vor der Pflanzung der Hecke sollte man sich vom Fachmann beraten lassen, damit durch die Auswahl der richtigen Pflanzen das gewünschte Ziel auch realisiert werden kann. Ein fachgerechter Heckenschnitt unterstützt unser Vorhaben während des gesamten Lebenszyklus der Hecke.

Je nach Art der Hecke sollte diese ein- bis zweimal im Sommer bis zum Frühherbst geschnitten werden.

In jedem Falle achten wir (vor Beginn der Arbeiten) darauf, nistende Vögel nicht zu stören und den Lebensraum zahlreicher Gartenbewohner zu schützen.

Belaubte Hecken schneiden wir ab Johanni, dem 24.06. und im August; Nadelholzhecken schneiden wir üblicherweise einmal im Juli.

Durch pflanzenspezifische Schneidregeln und mit viel gärtnerischer Erfahrung soll ein gesundes Pflanzenwachstum angeregt werden und ein artgerechter Wuchs (Habitus) unterstützt werden.

Bei Grenz- und Sichtschutzhecken dient der Schnitt in erster Linie dem Erzielen und dem Erhalt des dichten Wuchses und der Einhaltung der gewünschten Wuchsform.

Bei Deko-Pflanzen (wie Buxus, Eibe usw.) wird häufig im Formschnitt gearbeitet. Hier gilt: Je häufiger geschnitten wird, desto schöner das Ergebnis.

Bei Knickgehölzen und Knickspflanzen sollte ein Verjüngungs- und Auslichtungs-schnitt regelmäßig alle 5-10 Jahre erfolgen (auf Stock setzen).

Ziersträucher und Büsche werden aus- und zurückgeschnitten (erkrankte Äste und totes Holz werden entfernt). Auf diese Weise wird ein gesundes und frisches Pflanzenwachstum angeregt. Fruchtansatz und Blühwilligkeit der Pflanze werden gesteigert.